Nase:
Die operative Therapie umfasst je nach individueller anatomischer Situation und festgestellten pathologischen Umständen eine Sanierung der Nasenwege durch Korrektur der Nasenscheidewand oder Einpflanzen von Titanimplantaten im Bereich der knorpligen Nase und der Nasenklappe. Die Besonderheit unserer Methode ist, dass Sie nach der Operation direkt durch die Nase atmen können, da wir im Gegensatz zu vielen anderen operativ tätigen Kollegen keine Nasentamponaden verwenden.
Die laserchiurgische Therapie der Schwellkörper in der Nase ist bei uns eine völlig unblutige Angelegenheit und kann auch in örtlicher Betäubung ohne Vollnarkose durchgeführt werden. Tamponaden der Nase kommen nicht zur Anwendung. Alles in allem benötigen wir vom Zeitaufwand her noch nicht einmal eine Stunde. Sie erfahren keine Einschränkung und können am selben Tag wieder alles machen, einschließlich Sport.
Nasennebenhöhlen:
Bei chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen ist eine Herdsanierung erforderlich. Dabei können wir Ihnen mit navigationsgestützter Chirurgie ein höchstmögliches Maß an Sicherheit bieten. Auch hier können wir in 9 von 10 Fällen auf eine Tamponierung der Nase nach der Operation verzichten.
Oropharynx:
Lasergestützte oder Radiofrequenz basierte operative Maßnahmen am Weichgaumen, Weichgaumenimplantate, Verkleinerung der Tonsillen bzw. Tonsillektomie. Gering invasive Verfahren am Zungengrund straffen das Gewebe und verbessern die Durchgängigkeit für die eingeatmete Luft.
NEU – Neuromuskuläre elektropyhsiologische Stimulation:
Eine neue Methode, die bisher nur an wenigen Zentren, so auch bei uns durchgeführt wird, ist die elektrophysiologische Stimulation des Nervus hypoglossus (Zungen-Schrittmacher) mit dem Inspire-System, die dazu führt, dass die Zunge nicht mehr in Rückenlage nach hinten fällt und die Atemwege verschließt. In der Funktionsweise ähnelt das Gerät einem Herzschrittmacher, der durch elektrische Impulse zur Auslösung einer muskulären Kontraktion führt.
Bimaxilläres und mandibuläres Verlagern der Knochen des Gesichtsschädels:
Schließlich erfordert bei bestimmten anatomischen Konstellationen die Morphologie des Mittelgesichtes eine Umstellungsosteotomie an Ober- und Unterkiefer, wenn diese nicht ausreichend ausgebildet sind und dadurch der Durchlass der Atemwege auf Zungengrundebene nicht weit genug ist. Dies ist führt häufig auch neben dem Effekt auf die Atemwege, zu einer gewünschten und von dem oder der Betroffenen angenehm empfundenen Verbesserung des Gesichtsprofils.